2026
Nur Basel ka das
Alti Garde
Zeedel
Was Basel z stand bringt isch nit nüt,
do drüber stuune alli Lüt.
In Basel kame soo vyyl blaane
bikunnt ganz tolli Aaläss aane.
En Usswaal vo däm bsundre Dryybe
versuech y do emool z beschryybe.
Scho aafangs Joor e Grossaloss
für alli Ryter mit de Ross.
Me trifft sich zum Wältcupfinal,
e Grosserfolg, kei bitz banal.
In Basel lööst me so Uffgoobe,
drum duet die ganzi Wält uns loobe.
Zrugg blybbt e Yydrugg ganz e tolle
und vo jedem Ross e Bolle.
Als Näggschts dängg ich an ESC
wo me bi uns het könne gsee.
S het allne Freud gmacht, ohni z mùùre,
vor allem däne zwüschedùùre.
S hett sich alles drait um Muusig,
die Meischti leider zimmlig gruusig.
vordreit und gsunge vo Eunuuche
wo me sunsch für nüt ka bruuche.
D Stadt isch voll und Bsuecher au,
e riise Fescht mit vyyl Radau.
dangg so vyyle Natione,
verdiene d Gschäfter Millione.
Die ganzi Wält „des Lobes voll“
und alli zämme findes toll.
Kuum isch dä ESC verglunge,
singe in dr Stadt die Junge.
S het tolli Köör vo überall,
am Jugend-Sänger-Feschtival.
Uss volle Keele dien si singe,
d Lüt in supper Stimmig bringe.
und ässe d Sänger zue vyyl Böönli
giits zwüschedry no falschi Döönli.
Us ganz Europa macht me mit,
wells das halt numme z Basel git.
Im Summer sinn denn d Fraue draa,
stelle bim Schutte ihre Maa.
Trotzdäm z Basel soo vyyl lauft,
sinn d Stadie alli ussverkauft.
E Fraue-Catch isch Drägg drgeege,
wie die sich gingge, rysse, leege.
Eini wird am Rossschwanz grisse,
en Andri grad ins Pfötli bisse.
Denn losst no eini d Kugele
ins eige Gool lo ruugele.
Fünfdausig Brotwürscht het me gässe,
het Eine gnoo, isch zämme gsässe.
So öbbis kasch, s isch nit drnääbe,
halt numme z Basel-Stadt erlääbe.
Denn sinn d Künschtler an dr Reihe,
göön an dr Art go Runde draaie.
S wird jeede Mischt als Kunscht plaziert,
me froggt sich wo das aane fiert,
wenn eine so ne Furz ussdänggt
Banane ane Süüle hänggt.
En andre naglet, s isch e Schand
e Schoggibudding an e Wand.
Vyyl Ryychi löön sich gärn verfiere
und an dr Nase umme fiere.
Doch au dä Aloss isch e Hit,
wells en numme z Basel git.
S Tattoo findet im Juli statt,
e Grossereignis in dr Stadt.
Die halbi Schwyz kunnt als go loose,
wie Schotte in so Fällsegg bloose.
Wie Dänzerinne d Bei dien schwinge
und d Männer so ins Schwitze bringe.
Während dr Häfliger duet schnuure,
fliegt Patrouille Swiss schnäll oobeduure.
Au Bigbänd, Füürwärgg kame gniesse.
am Schluss duet no en Oberscht griesse.
E Grossaloss, was wotsch no mee,
das kame numme z Basel gsee.
Isch denn Oktober wüsses alli,
Cracks spiile mit so gääle Balli,
renne in dr Jakobshalle
wie verruggt wäg jeder Balle.
Y froog mi was so fasziniert,
wenn eine gwünnt und ein verliert.
Swiss Indoors loggt all die Masse,
fülle em Brennwald syyni Kasse.
Dr gröschti Sportaloss im Land
gits z Basel, isch doch allerhand.
Au andri Städt hänns scho brobiert,
hänn diskutiert und lamentiert,
an Grosskonzäpt ummestudiert
und sich am Schluss doch nur blamiert.
Dängget mool an d Limmatstadt,
wo meint d Lüt findes alli glatt
und hoffe s kääme alli z renne,
wäg me Schneema wo duet brenne.
Was Basel-Stadt organisiert,
isch einzigartig, fasziniert.
E soone Uffwand do im Land
bringt me numme z Basel z stand.
E grosses Lob gilt dr Regierig,
unter dr kramerische Fierig.
duet är sich wyter so drykneue,
könne mir uns uff Zuekunft freue.
In unserer biriemte Drummel- und Pfyfferschuel leere d Buebe und Maitli mit Begaischterig und Fraid. D Uusbildig zem aagfrässene Fasnächtler isch e wichtige Dail vom Leerplan. Bi uns verkimmeret kai Talänt, nit numme bim drummlen und pfyffe!
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